IMM D3: Homework von Robin Grasby

•27/08/2010 • Schreibe einen Kommentar

Das erscheint zwar vielleicht als wären wir faul, aber wir sind immer noch nicht ganz durch unsere Fotos und Videos von der IMM Köln 2010 durch.

Natürlich sind wir nicht faul, sondern nur sehr beschäftigt.

Bevor wir nach Köln gereist sind, hatten wir über Homework von Robin Grasby diskutiert.

Aber wir hatten einen ganz falschen Eindruck.

Es ist nicht so wie wir dachten.

Es ist eigentlich ein wunderbares Objekt — wenn auch ein wunderbares Objekt, das speziell auf Designer zugeschnitten ist.

Ursprünglich dachten wir, dass es ein wenig Entwicklung gebrauchen könnte. Jetzt wo wir es gesehen haben finden wir vielmehr, dass ihm ein paar austauschbare Elemente fehlen.
Wir brauchen  zum Beispiel keine Cuttermatte.

Aber was wir brauchen ist einen Leuchtkasten.

Und einen Plattenspieler.

Und deshalb glauben wir, dass wenn Robin Gasby sein Homework weiter entwickeln würde, könnte er ein phantastisches, kommerziell erfolgreiches Produkt haben.

Alles, das noch zu sagen bleibt, ist dass Homework von Robin Grasby ein gut konstruiert und wunderbar durchdachtes Stück ist, das in der richtigen Umgebung den Workflow deutlich verbessern wird.

Homework von Robin Grasby

Wir hatten Unrecht. Und wir sind stolz, das zuzugeben!

homework robin grasby

Homework von Robin Grasby – gut, aber stellt euch vor es wäre modular…

homework robin grasby imm

Homework von Robin Grasby – Detail

homework robin grasby

Homework von Robin Grasby

homework robin grasby

Homework von Robin Grasby

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Exmouth Table von Tjeerd Hendel-Blackford

•25/08/2010 • Schreibe einen Kommentar

Ich glaube wir haben das schon einmal erwähnt, aber wir sagen es auch noch einmal — wir sind keine Fans von massiven Holzmöbeln.

Waren wir nie und werden wir nie sein.

Wir sind aber Fans des Portals handmadedesignerfurniture.com, weil sie echte handgefertigte Möbel direkt vom Produzenten anbieten.

Viele der Sachen dort würden — egal wie hoch die Qualität der Handwerkskunst ist, die hinter den Produkten steckt — nie in unsere Wohnung kommen. Sie sind einfach nicht unser Ding.

Aber manchmal finden wir doch etwas, das uns gefällt.

Exmouth Table vom Tischler Tjeerd Hendel-Blackford aus Devon zum Beispiel. Uns gefallen die wunderschön kurvigen Beine, die bescheidene Tischplatte und vor allem die unkomplizierte Gänze der Komposition.

Hergestellt aus massiver Eiche, ist Exmouth Table in vielerlei Hinsicht Charles und Ray Eames für die Leute, die ihre Möbel lieber massiv mögen.

Exmouth Table von Tjeerd Hendel-Blackford

Solide!

Exmouth Table by Tjeerd Hendel-Blackford

Exmouth Table von Tjeerd Hendel-Blackford

Termo von Tomek Rygalik

•19/08/2010 • Schreibe einen Kommentar

Vielen Dank an designeast.eu dafür, unsere Aufmerksamkeit auf diese wunderbare Adaptation von einem typischen modularen Sitzsystem zu lenken.

Entworfen vom polnischen Designer Tomek Rygalik, ist Termo im Prinzip eine Reihe äußerer Hüllen, in die man Sitz- oder Tisch-Einheiten steckt.

Genial.

Die äußeren Hüllen gibt es als 1, 2 oder 3-„Sitzer“ und können im Boden verankert werden.

Der Haupteinsatzort für so ein Produkt sind natürlich öffentliche Sitzflächen, wo man regelmäßig die Kombinationen und/oder Farbgebung ändern muss.

Aber es ist auch zu Hause oder in einem Warteraum im Büro nützlich.

Uns hat sowohl die einzigartige Einfachheit als auch die verspielte Panton-esque Form sehr gefallen.

Termo von Tomek Rygalik ist über den polnischen Produzenten Noti erhältlich.

Termo von Tomek Rygalik

tomek rygalik termo

Termo von Tomek Rygalik

tomek rygalik termo

Termo von Tomek Rygalik, modulares System

tomek rygalik termo nito

Termo von Tomek Rygalik, erhältlich bei Nito

Object von Mats Theselius und Andreas Roth für minus tio

•18/08/2010 • Schreibe einen Kommentar

Einer unserer Allzeit-Favoriten unter den Möbeln ist Kast von Maarten van Severen über Vitra.

Als wahrhaft geniales Möbelstück ist Kast eine visuelle Täuschung durch seine Kombination von Materialien, Farben und Layouts.

Und Object von Mats Theselius und Andreas Roth fü minus tio tut sein Bestes um van Severens Trick zu wiederholen.

Object besteht aus fünf Materialien — Marmor, Kupfer, Corian, Glas und Eiche — und erzeugt einen wunderschön täuschenden Eindruck, und scheint trotz seiner Größe fast anonym in der Ecke zu stehen.

Zumindest auf den Bildern, wir haben Object nicht aus Fleisch und Blut gesehen… oder vielmehr aus Marmor, Kupfer, Corian, Glas und Eiche.

Wir sind sehr beeindruckt.

Object von Mats Theselius und Andreas Roth für minus tio

Exzellent!

Object by Mats Theselius and Andreas Roth for minus tio

Object von Mats Theselius und Andreas Roth für minus tio

Shoe bench von Harris/Kohl

•15/08/2010 • Schreibe einen Kommentar

Es ist schwierig, sich ein Produkt auszudenken, das „deutscher“ ist als das Schuhregal.

Im Flur von allen guten, sauberen Deutschen werdet ihr einen Schuhschrank finden.

Und sie sind alle unpraktisch, hässlich und schrecklich billig.

Das Schuhregal war wirklich das sinnlosesete Möbelstück, das jemals erfunden wurde.

Oder war es zumindest.

Bis Harris/Kohl aus Berlin sich daran gemacht haben, die Designkatastrophe neu zu entwerfen.

Eines der Hauptprobleme mit Schuhregalen ist, dass sie einen Haufen Platz brauchen, und dann kippt man die Tür um 30°, so dass man noch mehr Platz braucht um seine Schuhe herauszubekommen.

Nutzlos.

Harris-Kohl haben diese Problem wunderbar umgangen, indem ihre shoe bench sich um90° öffnet… und dann eine Sitzfläche in das System integriert.

Es nimmt immer noch viel Platz ein, aber verwandelt ein bisher unpraktisches und unhandliches Möbelstück in etwas Nützliches und Funktionales.

Und die Konstruktion sieht stabil und belastbar aus.

Wir sind sehr beeindruckt.

Wir würden trotzdem nie eine kaufen… aber das liegt nur an uns.

Aber die Deutschen, die lieben so etwas.

Shoe bench von Harris/Kohl

Genial!

Shoe bench by Harris Kohl

Shoe bench von Harris/Kohl

...slowly it opens...

…öffnet sich langsam…

shoe bench harris kohl

… und ist sofort nützlich

Roll and Hill

•09/08/2010 • Schreibe einen Kommentar

Wir haben kürzlich eine e-Mail von Roll and Hill, einem neuen High-End Lampenhersteller bekommen.

Roll and Hill kommt aus New York und ist eine Zusammenarbeit zwischen unserem Lieblings-Designer aus Brooklyn, Jason Miller und dem Design-Journalisten und Berater für 100% Design Shanghai, Andrew Yang.

Mit einem anfänglichen Programm, das Lampendesigns von Jason Miller, Lindsey Adelman, Paul Loebach and Rich Brilliant Willing bietet, wollen Roll and Hill zeitgemäße Beleuchtung speziell für den US-amerikanischen Verbraucher bieten. Denn, in den Worten von Jason Miller, „bei all den großartigen Designmarken auf den Markt, sind doch recht wenige davon speziella auf den Geschmack des amerikanischen Publikums ausgerichtet.“

Das können wir ehrlicherweise nicht kommentieren. Wir wissen einfach nicht genug über den US-Markt.

Wir können aber bestätigen, dass Miller’s Modo Lamp eines der schönsten Produkte auf der letztjährigen ICFF in New York war. Superordinate Antler ist auch nicht schlecht.

Roll and Hill hatten ihren offiziellen Start auf der ICFF 2010 in New York.

Modo Lamp by Jason Miller by Roll and Hill

Modo Lamp von Jason Miller für Roll and Hill

iLike #Stockholm Design Week

•07/08/2010 • Schreibe einen Kommentar

Vielen Dank an David Report für die Information über das iLike-Event während der Stockholm Design Week.

Design studio Bernstrand & Co haben 100 „Kreative“, und angeblich auch Politiker, gebeten, ein Foto von ihrem Lieblingsprodukt/-event zu machen.

Design studio Bernstrand & Co haben sie in ihrem Studio ausgestellt.

In Stockholm.

So dass nur diejenigen in Stockholm sie sehen können.

Toll.

Als hätte es das Internet nie gegeben. Oder vielleicht hat es das in Stockholm nicht.

@Design studio Bernstrand & Co – Fast alle Fotos werden mit einem Handy gemacht sein, das nur wegen seiner Internetfähigkeit so beliebt ist.

Lasst uns also darauf auch Bilder sehen.

Oder zumindest auf einem normalen Computermonitor.

Danke.

iLike #Stockholm Design Week

Aber da wir nicht in Stockholm waren, wäre es schön sehen zu können, was anderen Leuten gefallen hat…

iLIke Stockholm

iLike Stockholm – aber um Bilder davon zu sehen müssen wir nach Stockholm fahren. Ist das nicht toll.